PioCreat G5 Ultra
Beschreibung
PioCreat G5 Ultra – Großformatdruck direkt aus Granulat
Der G5 Ultra ist ein Industrie-3D-Drucker, der nach dem FGF-Verfahren (Fused Granulate Fabrication) thermoplastisches Granulat direkt verarbeitet statt Filament. Er richtet sich an Fertigung, Architektur und Designbüros, die große Bauteile mit niedrigen Materialkosten herstellen wollen. Bauraum und Hochtemperatur-Extruder sind dabei auch auf technische Composites ausgelegt.
Auf einen Blick – Deine Vorteile:
- Granulat statt Spule: Pellets mit 2–5 mm Korngröße sind als Rohware deutlich günstiger als Filament – der Hersteller beziffert die Kostenersparnis auf bis zum 10-Fachen.
- 420 °C Düsentemperatur: Erlaubt neben PLA und ABS auch faserverstärkte Werkstoffe wie PA-CF, PC-CF, PETG-GF oder PP-GF für funktionale Bauteile.
- Düsen von 0,4 bis 3 mm: Du entscheidest pro Auftrag zwischen feiner Detailauflösung und maximalem Materialdurchsatz, ohne die Maschine zu wechseln.
- Berührungslose Laser-Nivellierung: Verkürzt das Leveling und vermeidet Kontakt mit der heißen Plattform sowie Kollisionen mit dem Modell.
- Klipper-Firmware mit WLAN: Druckjobs lassen sich aus der Ferne überwachen und steuern – praktisch bei langen Produktionsläufen.
Bauraum von 500 × 500 × 400 mm
Auf einer Grundfläche von einem halben Meter im Quadrat entstehen Prototypen, Formen oder Architekturmodelle am Stück, ohne Zerlegen und Verkleben. Das Gerätegewicht von rund 68 kg sorgt für die nötige Steifigkeit des Rahmens.
3-Liter-Trichter und Durchsatz
Der Extruder wird aus einem 3 Liter fassenden Trichter beschickt, ein Füllstandssensor und die Druckwiederaufnahme sichern lange Jobs ab. Für Geschwindigkeit und Durchsatz nennt PioCreat bis zu 220 mm/s bzw. 0,8 kg Material pro Stunde.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich im G5 Ultra normales Filament verwenden?
Nein. Der Drucker arbeitet mit Granulat bzw. Pellets von 2 bis 5 mm Durchmesser, die über den Trichter zugeführt werden. Filamentspulen sind nicht vorgesehen.
Welche Materialien lassen sich verarbeiten?
Genannt werden unter anderem PA-CF, PA-GF, PC-CF, PLA, rPLA, PETG-GF, ABS, PS, GPPS und PP-GF. Möglich macht das die Düsentemperatur von bis zu 420 °C.
Was passiert, wenn das Granulat während des Drucks ausgeht?
Ein Füllstandssensor überwacht den Materialvorrat, zusammen mit der Druckwiederaufnahme kann ein unterbrochener Job fortgesetzt werden.
Lässt sich recyceltes Material einsetzen?
Ja, das Verfahren ist auf Pellets und geschreddertes Recyclingmaterial ausgelegt – unter anderem wird rPLA als kompatibles Material aufgeführt.
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